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  • Autorenbild◾️PROJEKT◾️HISTORISCHE◾️GRENZE◾️

Die Karrachlinie hat einen neuen Stein!


Am 23.09.2023, ab 14 Uhr, fand in Windelsbach die Setzung des zurückgeführten Grenzsteins aus Wörnitz statt. Dieser Stein war auf unbekanntem Weg in das Grundstück der Familie Vogt gelangt, die in Wörnitz das B&B Apfelstern führen (http://apfelstern.eu) . Kurz nachdem sie das Grundstück gekauft hatten, stellten sie den Stein in ihrem Garten fest und kontaktierten meldeten das ihrer Gemeindeverwaltung, die sich dann mit uns in Verbindung setzte.


Der Weg von Wörnitz an die Grenzlinie dauerte 2 Jahre, in denen einige Vorbereitungen erforderlich waren. Rechtliche Fragen, die Umsetzung des Transports und der Setzung nahmen einige Zeit in Anspruch. Auch der Umstand, dass der Stein keinen Sockel mehr hatte und einer Restaurierung unterzogen werden musste, tat hier ein Übriges.


Nun steht er am früheren Gemarkungsdreieck zwischen den beiden Markgraftümern Brandenburg-Ansbach und Kulmbach, sowie der ehemaligen Reichsstadt Rothenburg. Die Einlassung des Steins ins Erdreich wurde im Nachgang zur Feier durch die Siebener durchgeführt.


An der Veranstaltung nahmen teil: Andreas Schalk (MdL, Mitglied im Ausschuß für Wissenschaft und Kunst des Bayer. Landtages), Rainer Erdel (1. stv Landrat des Landkreises Ansbach), Dr. Markus Naser (Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber), Werner Schuster (1. Bürgermeister der Gemeinde Windelsbach), Johannes Hellenschmidt (1. Bürgermeister der Gemeinde Ohrenbach), Herr und Frau Vogt (B&B Apfelstern in Wörnitz als Spender des Grenzsteins).


Auf diesem Weg nochmals unseren Dank an Herrn und Frau Vogt für die Rückgabe des Steins an die Landhege, dem 1. Bürgermeister von Windelsbach und den Siebenern für Ihren Einsatz.

Ebenfalls teilgenommen hat Günther Wasilewski in seiner Eigenschaft als Kellermeister der Reichsstadt Rothenburg. Heute bekam aber nicht der Oberbürgermeister den Humpen zum Meistertrunk gereicht, sondern Jürgen Nickel (Projekt Historische Grenze).

So steht nun der Stein, der ursprünglich schon einmal im Jahr 1617 an dieser Stelle gesetzt worden ist, wieder an dieser Stelle, um die ehemalige Grenze zwischen Rotenburg und Brandenburg Ansbach zu bezeugen, die in dieser Teilgrenzlinie hier begann und bis in den Bereich Schillingsfürst führt.


https://www.historische-grenze.net/karrachseelinie - Teilgrenzsteinlinie Karrachsee


https://www.historische-grenze.net/rothenburger-landhege - Themenseite Rothenburger Landhege

https://www.historische-grenze.net/hegesteine-an-sr - Grenzsteinseite Landhegesteine







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