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...die Instandsetzung der 38


Reichardsroth - Der Landhegestein der Rothenburger Landhege Nord Nr. 38 hat eine wahre Odyssee hinter sich. Er wurde in den 1960er Jahren von seinem Platz genommen. Die genauen Hintergründe sind hier noch unbekannt.


Er wurde nach Weikersheim in Baden-Württemberg gebracht, wo er sich zunächst im Tauberländer Dorfmuseum befand.

Gesichert ist, dass zu dieser Zeit auch der Landesgrenzstein 37 der preußisch-hohenlohischen Grenze auf der Frankenhöhe [http://hg-pg-1804.historische-grenze.de] in diesem Museum war.


Nach einer Aktion Schillingsfürster Bürger im Jahr 1983 mit dem Ziel den Landesgrenzstein 37 aus dem Museum zu holen, was im Streit endete, verschwand dieser Landesgrenzstein und auch der Landhegestein 38 für viele Jahre.


Durch eine intensive Suche über 5 Jahre hinweg, konnte von diesen beiden Steinen nun der Landhegestein LHNO 038 gefunden werden. Er befand sich auf dem Grundstück der städtischen Kläranlage. Nun konnte er mit Unterstützung aus Weikersheim zurückgeholt werden.


Der Landesgrenzstein HG-PG-1804-037 bleibt verschwunden.



BILD: Landhegestein LHNO 38 in der Kläranlage Weikersheim.


Nach der Rückführung stellten wir fest, dass der Sockel des Grenzsteins fehlte. Dieser wird nun von Steinmetzmeisterin Carolin Domscheid erstellt und dann mit dem Landhegestein fachmännisch verbunden. So wird der Landhegestein voraussichtlich im März 2022 wieder an seinem Platz stehen.


Die Restaurierung war durch Spendengelder möglich. Wenn Sie sich hier informieren und uns eine Spende zukommen lassen möchten, dann klicken Sie auf den Link [https://www.historische-grenze.net/spenden] .



(c) Historische Grenze - Zirndorf

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