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  • Autorenbild◾️PROJEKT◾️HISTORISCHE◾️GRENZE◾️

Geschichte hautnah erleben

Aktualisiert: 12. Sept. 2021


MARKTREDWITZ - Die Stadt Marktredwitz hat in Zusammenarbeit mit dem Projekt HISTORISCHE GRENZE den Tag des offenen Denkmals in Marktredwitz den historischen Grenzsteinen gewidmet. Hierzu wurde eine umfangreiche Informationstafel erstellt und am 12.09.2021 kann man nach den Grenzsteinen suchen, einen Preußenburger genießen und Vieles mehr....




Durch diese Aktion kommen die Menschen mit der Geschichte in Berührung, können erfahren wie schwierig es ist diese Hoheitssteine zu finden, selbst wenn man deren Position kennt und so einen Eindruck bekommen über die Bedeutung der Geschichte auf ihre Heimat, das Fichtelgebirge.


Hier stießen ab der Übernahme der Hohenzollernländereien in Franken durch die Preußen im Jahr 1792 bis 1810, wo auch im Fichtelgebirge die Napoleonische Ordnung Einzug hielt, Preußen und Baiern aufeinander (das i in Baiern ist Absicht!).


Das Königreich Bayern (ab dann mit y) wurde 1806 auf Betreiben des französischen Kaisers Napoleon Bonna Parte aus dem Herzogtum Baiern und großen Teilen des Fränkischen Reichskreises, der dem Königreich Bayern zugeschlagen wird, gegründet. 1810 verlassen die Preußen dann mit der vorrückenden französischen Armee auch das Fichtelgebirge.


So konnten diese "Preußensteine" ihre Grenze nur 7 Jahre bewachen. Danach aber blieb es eine Grenze, auch wenn sie an manchen Stellen im Lauf der Zeit geändert wurde. So markiere die "Preußensteine" auch heute noch in ihrer Gesamtheit, mit wenigen Abweichungen, die Bezirksgrenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz.


Im Übrigen scheint die Grenzsteinlinie länger zu sein, als dies bislang geglaubt worden ist. Durch den Gebietsreferenten Helmut Regler wurde ein "Preußenstein" mit der Nummer 191 gefunden, was beweist, dass die Linie nicht an der 183 endet.


ES BLEIBT SPANNEND!




(c) HISTORISCHE GRENZE - FICHTELGEBIRGE

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