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Grenzen trennen? Grenzen verbinden!

Autorenbild: DENKMALSCHUTZ ☰ projekt HISTORISCHE GRENZE
DENKMALSCHUTZ ☰ projekt HISTORISCHE GRENZE
vor 9 Minuten
1 Min. Lesezeit

Viele von uns erinnern sich noch an den "Eisernen Vorhang", der wie auf dem Bild (tschechische Grenze) bis Anfang der 1990er Jahre Europa teilte in den westlichen und den östlichen Teil. An dieser Linie bestand jeden Tag die Gefahr, dass ein Weltkrieg ausbrechen könnte.


Auch in früherer Zeit, der Zeit des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, gab es Grenzen. Um diese wurde teils heftig gestritten und auch Kriege geführt. Diese alten Grenzen wirken bis heute nach, wie auch der "Eiserne Vorhang" in unserem Land bis heute spürbar ist.


So gibt es Rivalitäten zwischen Städten, die einst durch Grenzen getrennt wurden. Nürnberg und Fürth, heute zusammengewachsen, tun sich miteinander schwer. Freyung und Grafenau, heute eine Gesamtgemeinde, haben ebenfalls ihre Probleme... die Liste lässt sich ewig fortführen bis zu den Badensern, die die Württemberger ablehnen und umgekehrt.


Doch im größeren europäischen Rahmen funktioniert das Ganze inzwischen besser, wenn auch nicht reibungslos. Wir sehen es jeden Tag.


Europa mit seinen vielen Kulturen, ehemaligen Fürstentümern und Grafschaften, seinen regionalen Identitäten, wie den Basken oder den Kataloniern, wächst dennoch Stück für Stück zusammen. Es entwickelt sich ein Gefühl zusammen zu gehören.


Hierin liegt auch die Chance unserer Zeit. Die Grenzen sollten nicht mehr trennen, sondern verbinden! Wir sollten uns aufeinander zu bewegen und unsere Gemeinsamkeiten erkennen.

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