Lapidarien und die geschichtliche Forschung


Grenzsteinforschung findet zwar auch in Archiven, an historischen Karten und auf der Suche nach Dokumenten im Internet statt, aber vor allem draußen vor Ort. Die Grenzsteine sind einer der wichtigsten Hinweise in den teilweise diffusen Machtansprüchen des Alten Reichs.


Die Suche nach historischen Hoheitssteinen endet aber schnell, wenn diese in ein Lapidarium gebracht worden sind und man dort vergessen hat deren Herkunft zu dokumentieren. Eine Herkunftsdokumentation fehlte bislang in jedem Lapidarium.

Wenn Grenzsteine, so wie auf diesem Bild zu sehen, einfach nur zusammengestellt werden, um schön auszusehen, wird damit jede geschichtliche Forschung unterbunden.


HISTORISCHE GRENZE möchte die historischen Hoheitssteine, die teilweise weit älter sind als 400 Jahre, möglichst an ihrem originalen Setzungsort unter Schutz stellen, damit sie dort ihre Geschichte erzählen können und die Menschen animiert werden sich diese dort anzusehen.


Unser Internetangebot hilft dabei die Standorte besser zu finden. An dieser Stelle folgt meist der Einwand, dass man das besser nicht bekannt gibt, weil sonst Steine gestohlen werden könnten. Dies widerlegt unsere bisher gemachte Erfahrung, dass das Entwendungsrisiko eines nicht weithin bekannten Grenzsteins höher ist, als wenn jeder nachlesen kann, wo er sich eigentlich zu befinden hat. Durch die Positionen der Hoheitssteine können alte Grenzen nachempfunden werden, womit sich der Blick über die Geschichte des Alten Reichs eröffnet und dessen starke Herrschaftszersplitterung aufzeigen lässt. Gerade diese führte zu zahlreichen Konflikten und Kriegen.


So kann man aus der Vergangenheit auch für die Zukunft lernen. GRENZSTEINE GEHÖREN DORTHIN, WO SIE IHRE GESCHICHTE ERZÄHLEN KÖNNEN, AN IHREN ORIGINALEN SETZUNGSORT!

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  • historische-grenze.de

  • historische-grenze.net

  • historischegrenze.de

  • hoheitssteine.de

  • grenzsteinforschung.de

  • grenzwanderweg.de

  • grenzsteinkarte.de

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