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...keine Marksteine mehr

Aktualisiert: 21. Mai 2020


Die historische Grenzsteinlinie der "MARKSTEINE DER HOHENZOLLERN IN FRANKEN" beginnt mit dem Grenzstein 1 in Fürth Vach am Vacher Schloß. Seit etwa 1950 ist dieser Stein 1 verschwunden. Es könnte sein, dass er sich im Schloßbereich befindet. Das kann im Moment nicht geklärt werden.


Ursprünglich wurde von einem Grenzsteinverlauf bis nach Nordenberg (Windelsbach) ausgegangen. Diese Annahme aber scheint falsch, denn zwischen Burgbernheim und Gallmersgarten findet sich dieser Dreiecksstein, der einen alten Markstein ersetzt haben soll.

Dieser alte Markstein hat an dieser Stelle die beiden Markgrafschaften Brandenburg Ansbach (BO) und Bayreuth-Kulmbach (BC), sowie die Reichsstadt Rothenburg (SR) voneinander getrennt.


Hier geht also eine BO/BC Grenze, die seit der Dispositio Achillea Bestand hatte, weiter, und das war über 400 Jahre so....


Vom Markungsdreieck (siehe Bild) führt eine ca 3,3 km lange Linie bis zum Otterbach zwischen dem Buchheimer Holz (BC) und dem Lochholz (BO).


Auf der ehemaligen Grenzlinie zwischen den Markgraftümern findet sich aber infolge Flurbereinigung und eines Steinbruchs kein einziger historischer Markstein mehr, so dass der abschließende Beweis fehlt. Sollte durch uns einer übersehen worden sein, bitten wir darum uns diesen mitzuteilen...


Das ist zwar schade, kann aber die historischen Fakten und Indizien nicht beiseite wischen.


Mit einer groben Rekonstruktion der Grenzsteinsteinnummern wird es ursprünglich dann wohl 120 Marksteine gegeben haben.

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