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Die Marksteine der Hohenzollern weisen den Weg...

Aktualisiert: 12. Apr. 2020



"DIE MARKSTEINE DER HOHENZOLLERN IN FRANKEN" ist das bislang größte Grenzsteinprojekt von HISTORISCHE GRENZE, reicht die Grenzsteinlinie doch von Fürth/ Vach bis nach Windelsbach/ Obernordenberg.

Zudem ist diese Grenzsteinlinie zweimal unterbrochen, einmal im Bereich Wilhermsdorf, wo die Reichsritterschaft von Seckendorff ihre Herrschaft ausübte und ein zweites Mal im Bereich/ Urphertshofen, wo die Deutschritter eine Comende unterhielten. Auch das war bis 1806 ein eigenes Herrschaftsgebiet. Historische Dokumente und Karten sind für diese Grenzsteinlinie nicht wirklich ergiebig, so dass sehr viel davon abhängt die Grenzsteine, die "Marksteine" genannt werden (leitet sich von Markgrafentum ab), zu finden und so die Grenzlinie ziehen zu können. Zwischen Obersulzbach, Spielberg (Oberdachstetten) und Anfelden war im Rahmen der Vorrecherchen von einem komplett anderen Grenzverlauf ausgegangen worden.

Hier sollte die Grenzlinie von Obersulzbach kommend in den nördlich davon gelegenen Wald eindringen und ihn auf der anderen Seite relativ geradlinig wieder verlassen.



DIE MARKSTEINE WAREN HIER ANDERER MEINUNG! Auch wenn dieses Waldgebiet und der Ort Spielberg noch nicht abschließend erkundet werden konnten, so besteht der Beweis über Markstein Nr. 55 und 75, dass der Grenzverlauf zwingend anders ist, als ursprünglich vermutet. ► http://grenzsteinkarte.de Zudem verläuft die innermarkgräfliche Grenzlinie dann nicht direkt in Richtung Flachslanden, sondern macht noch einen westlichen Bogen um Anfelden herum bis zur "Frankenkaserne" in Oberdachstetten. Erst dort macht sie dann in einem nördlichen Bogen kehrt, um wieder in Richtung Osten zu verlaufen. Hier wird dann die Grenzlinie durch die Deutschrittercomende unterbrochen.


Auch bei der Nummerierung lag die Vorrecherche voll daneben.


Urspünglich war von einer Nr. 90 an der Grenze zur Deutschcomende ausgegangen worden. Mit der Feststellung des historischen Setzungsortes der Nr 40 in der Nähe der Rezatquelle war dies komplett obsolet.... HISTORISCHE GRENZE wird weiter diese Grenzsteinlinie erforschen. Hier haben wir noch einige "Nüsse" zu knacken...






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