Die Marksteine bei Herzogenaurach #bo-bc-1753


FÜRTH/ ERLANGEN/ HERZOGENAURACH - Nach den Recherchen von HISTORISCHE GRENZE befindet sich im Stadtbereich Fürth auf der Grenzsteinlinie zwischen den Markgraftümern Ansbach und Bayreuth-Kulmbach kein einziger Stein mehr am Originalstandort.

Die Grenzsteine Nr. 1 bis 10 sind wohl allesamt entfernt worden. Einer von ihnen, die Nr. 2 hat ihren Weg nach Dietenhofen/ Herpersdorf gefunden, wo sie sich in einem kleinen Wäldchen malerisch präsentieren kann. ► http://bo-bc-1753.historische-grenze.de


Die Nr. 1 soll sich im Schloss Vach befinden, so wurde dies mündlich an HISTORISCHE GRENZE gegeben. Ein weiterer Stein, die Nummer ist hier nicht bekannt, soll sich im Privatbesitz in Hüttendorf befinden. Die Nr. 15 erst vor Kurzem von Waldarbeitern entfernt und zerstört (oder umgekehrt) worden sein.


Das Interesse an diesen Marksteinen der Hohenzollern ist in der Region überraschend groß und so haben wir zahlreiche Hilfsangebote erhalten und warten auf die versprochenen Rückmeldungen über den Verbleib von nicht auf der Grenzlinie befindlichen Marksteinen.


Von der Nr 1 bis zur Nr 19, also im Bereich Fürth/ Vach bis Niederndorf direkt an der Aurach (hier geht die Grenze in die Flussmitte, was zu einer Unterbrechung der Grenzsteinlinie führt) gibt es aktuell nur noch die 11, die 13, die 14 und die 16. Im Umkehrschluss sind aktuell in diesem Bereich somit 15 Hoheitssteine entweder verschollen oder zerstört. Dies ist ein überdurchschnittlicher Schaden an einer Grenzsteinlinie.


Bei der Absuche der Grenzsteinpositionen fiel auf, dass der Bereich wohl sehr intensiv durch die Flurbereinigung verändert worden ist. Insbesondere die Flurbereinigung hat auch andernorts unzähligen historischen Hoheitssteinen (also mit einer Setzungszeit bis 1806) sprichwörtlich die Existenz gekostet.


An der Eckenmühle verläßt die Grenzlinie wieder die Aurach, um dann in ziemlich gerader Linie über den Tonwald zu führen. Hier sollen noch 2 Markstein im Wald stehen, die Nr 21 und 22. Überprüft ist das aber noch nicht.


In Steinbach folgen dann die Nr 23 und 24. Danach verliert sich wieder die Spur der Grenzsteine, um in Puschendorf mit der 29 vorläufig zu enden....


Erst wieder in Oberdachstetten findet sich aktuell wieder die Spur, dann mit Nummern von 40 bis 115.

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