DANKE nach COLMBERG - Grenzstein 92 ist gerettet


COLMBERG - Hohenzollernstein nach über 12 Jahren aus einem Graben geborgen und wieder aufgestellt.


An der Gemarkungsgrenze zwischen der Markung Colmberg und Binzwangen lag über 12 Jahre lang unbemerkt der historischen Hohenzollernstein AN-KU-WDB1-092 im Graben. Über Hinweise aus der Bevölkerung konnte der Stein inzwischen geborgen werden.


HISTORISCHE GRENZE wandte sich mit der Bitte um Unterstützung an die Gemeinde Colmberg. Die kam prompt!


Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Colmberg, Herr Wilhelm Kieslinger, beauftragte den Bauhof der Gemeinde mit der Aufstellung. Dies wird in Kürze umgesetzt sein.


Für ein so gutes Engagement in Sachen Denkmalschutz möchte sich HISTORISCHE GRENZE auf diesem Weg ganz herzlich beim 1. Bürgermeister, Herrn Kieslinger, und den Mitarbeitern des Bauhofes bedanken.


In Gemeindebereich Colmberg stehen nun insgesamt 17 dieser historischen Grenzsteine, was im Verlauf der Grenzsteinlinie, die mit Unterbrechungen von Fürth/ Vach bis nördlich von Bad Windsheim führt, einzigartig ist.


Die Grenzsteinlinie geht zurück auf den Regensburger Teilungsvertrag 1541 und dem Prälimiarrecess von Nürnberg 1752. Die Grenzsteinsetzung ist dokumentiert im Actum Frauenaurach 1753.


Die Setzung der Grenzsteine erfolgte im Mai 1753.


Der Stein selbst ist in einem nicht mehr so guten Zustand. Die ehemaligen Inschriften "BO" und "BC" sind nicht mehr zu lesen. Das Hohenzollernwappen, das erhaben aufgebracht ist, konnte aber eindeutig identifiziert werden.


Das für die Gemeinde Colmberg relevante Internetangebot wird von HISTORISCHE GRENZE unter dem Link http://colmberg.historische-grenze.de bereit gehalten.






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