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Festakt an der Landhege Rothenburg

Aktualisiert: Jan 16


Bild v.l.n.r: Jürgen Nickel, Projektleiter Historische Grenze/ Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach/ Helmut Weiß, Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim


MÖRLBACH/ OHRENBACH - 01.12.2020 - Die beiden versinkenden Landhegesteine AN-SR-LHNO-018 und -023 stehen wieder und markieren die ehemalige Fraischgrenze zwischen dem Fürstentum Brandenburg Ansbach und dem Rat und der Stadt Rothenburg. Heute -nach über 400 Jahren- sind diese Steine immer noch im Dienst und zeigen den Verlauf der Landkreisgrenze Ansbach und Neustadt/A - Bad Windsheim.


Der Stein -018, der 1617 gesetzt worden ist, steht zudem auf einem noch voll ausgeprägten Stück der Rothenburger Landhege, die auf das Jahr 1420 datiert wird.


Mit der Hebung dieser beiden Hegesteine wurde die Geschichte der Rothenburger Landhege und damit die der ganzen Region nachhaltig gestärkt.


Der Weg dorthin war schwierig. Die Grenzsteine stehen unter Denkmalschutz und der Boden, in dem sie versunken sind, ist ebenfalls als Bodendenkmal geschützt. Dazu kam dann noch, dass beide Steine immer noch als offizielle Grenzmarkierungen gewidmet sind. Die Koordination der Zuständigkeiten war nahezu undurchdringlich, da hier auch die Kreisgrenze und damit die Zuständigkeitsgrenze der Unteren Denkmalschutzbehörden, wie auch der Vermessungsämter verläuft.


Nach 1 1/2 Jahren, viel Durchhaltevermögen und kräftiger Unterstützung der beiden Landräte, der Bürgermeister und der Feldgeschworenen vor Ort, war es nun vollbracht. Die Geschichte und der Schutz der Denkmäler hat gesiegt.


Beim Festakt am 01.12.2020, der direkt beim Stein -018 stattfand, waren dann auch alle da. Die beiden Landräte aus Ansbach und Neustadt an der Aisch, die Bürgermeister der Anrainergemeinden und der Oberbürgermeister der Stadt Rothenburg, die Siebenerobleute, die Mitglieder der Siebenereien Mörlbach, Ohrenbach und Pfeinach, sowie die Leiter der Siebenervereinigungen aus Uffenheim und Bad Windsheim, Erich Schirmer und Thomas Müller.


Bild: Jürgen Nickel beim Interview mit dem Bayerischen Rundfunk


So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieser Event zahlreiche Pressevertreter anzog, um über dieses Ereignis zu berichten. Der Bayerische Rundfunk, Radio 8, die Fränkische Landeszeitung und der Fränkische Anzeiger waren präsent.


In unserem Pressespiegel hinterlegen wir alle uns bekannten Veröffentlichungen zu unserer Arbeit.


Nach einer kurzen Brotzeit, die durch die Landräte spendiert wurde, war die Veranstaltung, dann gegen 14 Uhr beendet.



Grenzstein -018 war bis zur Haube im Boden versunken und wurde durch die Siebener aus Ohrenbach, Mörlbach und Pfeinach gehoben und neu gesetzt. Ebenso wurde mit dem schwer beschädigten Stein -023 verfahren. Dieser hatte wohl einen landwirtschaftlichen Unfall und wurde "geköpft".

BILD: Deutlich zu sehen, dass bei Stein AN-SR-LHNO-023 der obere Teil des Wappens vollständig fehlt.


Weitere Informationen zur Thematik der Rothenburger Landhege finden Sie im Internetangebot von Historische Grenze (► http://rothenburger-landhege.historische-grenze.de)




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