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Puschendorf

Landkreis Fürth/ Mittelfranken

 

Die historische Grenze in Puschendorf

BO-BC-1753
Die Hohenzollerngrenze

Die Fraisch- und Territorialgrenze der beiden Hohenzollernreiche im Mittleren Franken, den Markgraftümern Brandenburg Onolzbach und Culmbach

Die Flurdenkmäler im LKr. Fürth

Der Heimatverein Roßtal hat um das Jahr 1955 alle damals bestehenden Flurdenkmäler aufgenommen und dies in seiner Internetseite veröffentlicht. Der Grenzstein Puschendorf ist unter Nr 47 aufgeführt.

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Herzlich Willkommen in Puschendorf

BILDER: Herr Werner Rohrhirsch mit freundlicher Genehmigung

Puschendorf liegt im heutigen Landkreis Fürth und wurde im Jahr 1348 erstmals in den Steuerakten des Bistums Bamberg erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist wahrscheinlich der Familienname Busch, möglicherweise auch das althochdeutsche Wort „busc/pusc“
(= Wald).
 
Ein Jagdschloss in Nürnberger Besitz an dessen Stelle jetzt die Kirche steht, dürfte der Ursprung des Ortes sein. Eine vorhandene Quelle am westlichen Ortsrand begünstigte die Ansiedlung.

 

Die Kirche St. Wolfgang (erbaut 1489, Bild oberhalb) ist mit wertvollen Altären von unbekannten Nürnberger Meistern ausgestattet. 1527 wurde die Kirche durch Nürnberger Einfluß evangelisch.

Die alte Handelsstraße Nürnberg-Frankfurt die von Burgfarrnbach-Veitsbronn-Emskirchen über Puschendorf führte, hatte erheblichen Einfluß auf die Entwicklung des Ortes.

Der Gasthof zum Roten Ochsen war einstmals ein Pferdewechselstall und Herberge für Fuhrleute.
An dieser Stelle verlief nach dem Tod des letzten Burggrafen Albrecht Achilles im Jahr 1486 die Grenze zwischen den aus der Burggrafschaft Nürnberg entstandenen beiden Hohenzollernreichen, den Markgraftümern Brandenburg Onolzbach (=Ansbach) und Culmbach.
Letzterem war Puschendorf zugeschlagen worden.

Noch heute findet sich im Ortskern, gegenüber dem Gasthof zum Roten Ochsen ein historischer Fraisch- und Territorialstein, der das Wappen der Hohenzollern (schwarz-silber grevierter Wappenschild) und die Hoheitszeichen "BO" (Brandenburg Onolzbach) und "BC" (Brandenburg Culmbach) trägt. Dieser Grenzstein ist Bestandteil der wohl längsten historischen Grenzsteinlinie im Mittleren Franken.

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Die Grenzsteinlinie der beiden Hohenzollernreiche, dem Markgraftum Brandenburg Culmbach und dem Markgraftum Brandenburg Onolzbach (=Ansbach) führten mitten durch das heutige Puschendorf.

Damals erstreckte sich der Ort bis an diese Grenze, die in etwa beim Gasthaus in der heutigen Ortsmitte verlief. 

Informationen zur Gemeinde Puschendorf finden Sie in Wikipedia.

Die offizielle Seite der Gemeinde Windelsbach  gibt weiterführende Informationen

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