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...nach 38 Jahren zurück nach Hause


ROTHENBURG - REICHARDSROTH - Vor 38 Jahren stand er beim Bau der damaligen B25 (heute St2419) dem Fortschritt im Weg und sollte dauerhaft verschwinden.

Gemeint ist der Landhegestein der Landhege Nord Nr. 37. Damals von Bauarbeitern der Straßenmeisterei in Uffenheim nach Rothenburg ins Museum gebracht, konnte er dort die letzten 38 Jahre im Lapidarienkeller überleben.

Am 02.09.2021 wurde er aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und durch das Logistikteam um Matthias Zink aus dem Lapidarienkeller geholt und zurück nach Reichardsroth gebracht.

Beim Transport des Landhegesteins wurde größte Sorgfalt aufgewandt, um jegliche Beschädigung zu verhindern. Zum Größenvergleich: Das Holz unter dem Stein ist eine Standard-Euro-Palette.


Nun darf er sich noch einmal ausruhen, bis er am 18.09.2021 wieder seiner Bestimmung übergeben wird und er an der Rothenburger Landhege die ehemalige Fraisch- und Territorialgrenze zwischen dem Markgraftum Brandenburg Ansbach und der Freien Reichsstadt Rothenburg markiert.


Diese Grenzlinie wurde im Dezember 1617 beschlossen und in Folge dessen an diesem Teil der Grenze 65 Grenzsteine gesetzt. Die 37 ist einer davon.


Nachdem die Straße, der er 1983 weichen musste, immer noch da ist, wird er um 7,5 m versetzt aufgestellt.


EINEN HERZLICHEN DANK AN DAS LOGISTIKTEAM UND MATTHIAS ZINK!


► Informationen zum Projekt: https://www.historische-grenze.net/projekt-lhno037

► Informationen zur Grenzsteinlinie: http://an-sr-1617.historische-grenze.de




(c) PROJEKT HISTORISCHE GRENZE, ZIRNDORF




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