Kehrt Preußenstein 139 nach Hause zurück?


MARKTREDWITZ - Preußenstein 139 wurde im Jahr 2006 von seinem historischen Setzungsort genommen, um auf der damaligen Landesgartenausstellung auf die historische Grenzsteinlinie hinzuweisen. Zu diesem Zweck wurde er auch restauriert.


Ursprünglich war die Entnahme nur als temporärer Zustand geplant. Im Jahr 2021 aber steht der Stein immer noch auf der ehemaligen Landesgartenausstellung und offensichtlich soll das auch so bleiben.


Der Gebietsreferent von Historische Grenze, Helmut Regler, hat deshalb am 01.06.2021 eine Anfrage an den Oberbürgermeister der Stadt Marktredwitz gesandt, um hier Klarheit zu erhalten und die Rückgabe an den Setzungsort anzuregen.


Mit Hilfe der HISTORISCHEN KARTE der Bayerischen Vermessungsverwaltung ist auch der genaue Standort dieses Steins wieder rekonstruierbar.



Es wäre wünschenswert, wenn es hier zu einer Klarstellung kommt. Sollte durch die Stadt Marktredwitz, die über ihre Untere Denkmalschutzbehörde das Eigentumsrecht des bayerischen Staates im übertragenen Wirkungskreis ausübt, diesen Stein dort behalten wollen, wo er steht, wäre abzuprüfen, wie hier das Landesamt für Denkmalpflege Stellung bezieht.


Dieses hat in der Vergangenheit stets für die Rückführung von abgängigen Hoheitssteinen plädiert, was in diesem Fall mit Blick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz und die Selbstbindung der Verwaltung nur ein zu erwartendes Ergebnis zuläßt: Der Stein muss zurückgeführt werden.


Doch warten wir die Ergebnisse ab. Wir werden berichten.




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